Erleben Sie einen Abend, an dem das Klavier zum Tempel, zum Beichtstuhl und zu einem ungezügelten Orchester wird. Dieses Programm besteht aus Meisterwerken, die vom Interpreten nicht nur makellose Virtuosität, sondern vor allem tiefe Reife und die Fähigkeit erfordern, Geschichten ohne Worte zu erzählen. Tauchen Sie ein in die Klänge, die die Geschichte der Klaviermusik geprägt haben.
Der Abend beginnt in Stille und Besinnlichkeit mit Franz Liszts „Bénédiction de Dieu dans la solitude“ (Gottes Segen in der Einsamkeit). Eine der schönsten und tiefgründigsten Kompositionen Liszts wird Sie in einen Raum absoluter Ruhe und spiritueller Erhebung entführen. Als Nächstes folgen die „Drei Klavierstücke“, D 946 – ein Spätwerk Schuberts, voller Melancholie, verborgener Unruhe, aber auch schlichter Liedmelodien. Der Höhepunkt des ersten Teils des Abends wird Chopins Klaviersonate op. 58 sein – ein Drama voller Leidenschaft, technischer Brillanz und lyrischer Poesie. Der Abend endet mit Rachmaninow und seinen Klavierminiaturen, in denen er die Zerbrechlichkeit der Natur und tiefe slawische Nostalgie mit unglaublicher Sensibilität eingefangen hat. Das glanzvolle Highlight bilden die berühmten Violinmelodien von Fritz Kreisler, die Rachmaninow in kompromisslose, funkelnde und fesselnde Klavierbearbeitungen im Wiener Stil verwandelt hat.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Musik der Gegenwart. In den letzten zehn Jahren stand die Musik Schuberts im Mittelpunkt seines Schaffens (sowohl bei Konzerten als auch bei Aufnahmen), und er präsentiert regelmäßig Zyklen der Klaviersonaten sowie verschiedener weiterer Werke.
Seine Aufnahmen – mit Werken von Schubert, Beethoven und Tschaikowski bis hin zu Bach, Bjornsson und Scharwenka – haben bei Kollegen Anerkennung und in der Musikbranche großes Lob gefunden.